Jan.
21

Treffen der Bürgermeister von "Raiffeisen-Gemeinden"

Das Bild zeigt mehrere Personen, die vor einem Gebäude mit der Aufschrift "Gasthaus" stehen. Im Hintergrund sind Flaggen mit einem Porträt zu sehen.
v. l. n. r.: Ralf Kölbach, Dietmar Henrich, Jan Einig, Fred Jüngerich

„In Raiffeisens Fussstapfen“: Unter diesem Motto trafen sich auf Einladung der Raiffeisen-Gesellschaft die Verbandsbürgermeister von Hamm (Sieg) und Altenkirchen-Flammersfeld, Dietmar Henrich und Fred Jüngerich, mit ihrem Amtskollegen aus Neuwied, Oberbürgermeister Jan Einig.


Bei dem ausführlichen Gespräch im Raiffeisen-Begegnungs-Zentrum in Weyerbusch wurden „zahlreiche Perspektiven für ein gemeinsames Agieren in puncto Raiffeisen“ erörtert. So brachte es Dr. Ralf Kölbach, Vorsitzender der Raiffeisen-Gesellschaft, auf den Punkt - und ergänzte: „Vor allem dann, wenn es um die Zielgruppe der jungen Menschen geht.“

Dem stimmten die Bürgermeister einhellig zu. Jan Einig wies auf noch unentdeckte touristische Potenziale in Neuwied hin und freute sich zugleich über personelle Verstärkung, die schon bald „das Rad bei uns neu ankurbeln“ kann. Dietmar Henrich glaubt „mit Raiffeisen im Rücken“ an kulturelle wie wirtschaftliche Innovationen. Und Fred Jüngerich meinte: „Alles, was uns vernetzt, hilft uns.“ Die drei kommunalen Spitzenvertreter machten deutlich: „Uns trennen keinerlei Konkurrenzgefühle, all das gehört der Vergangenheit an. Im Gegenteil: Ein gemeinsames und strukturiertes Vorgehen muss das Ziel sein, um die genossenschaftliche Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, die aus unserer Region ihren weltweiten Siegeszug antrat, in die Moderne zu transportieren. Dafür treten wir gemeinsam ein - und wissen dabei die gesamte kommunale Familie des Raiffeisenlandes, von den Landräten bis zu den Ortsbürgermeistern, an unserer Seite, sie alle sind zur Mitwirkung eingeladen.“

Am besten mit „einem ehrlichen Makler“ - so bezeichnete Dr. Ralf Kölbach bei dem Treffen in Weyerbusch die Position seiner Raiffeisen-Gesellschaft. Auch das fand Zustimmung - und so steht nun die Verabredung, künftig gemeinsam für Konzepte, Strukturen und Sichtbarkeiten zu sorgen: Vertreter aus allen drei Kommunen sowie der Raiffeisen-Gesellschaft.

Für Dr. Ralf Kölbach ein „urgenossenschaftlicher Ansatz“: „Wir kennen die Arena, wir schaffen Allianzen und wir formulieren die präzise Agenda. So entsteht eine Strategie, mit der die ,Marke Raiffeisen’ für Jung und Alt erlebbar wird. Unser Gespräch in Weyerbusch bot die Gelegenheit, Über- und Einblick zu gewinnen. Nun gilt es den Faden weiterzuspinnen und alle Akteure zum Mitmachen zu motivieren.“