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Im Gedenken an Josef Zolk

Das Bild zeigt eine Person, die einen Pullover mit einem Hemd darunter trägt. Im Hintergrund sind Kleiderhaken und ein Schild oder eine Inschrift zu sehen.

Traurig und zugleich voller Erinnerungen nehmen wir Abschied von Josef Zolk, der Anfang Januar 2026 verstorben ist.

Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft ist Josef Zolk zu großem Dank verpflichtet. Wie kaum ein anderer wusste er um die Bedeutung des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen für Land und Leute. Als die UNESCO im Dezember 2016 die genossenschaftliche Idee in Addis Abeba zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannte, war dies nicht zuletzt der Verdienst von Josef Zolk. Unermüdlich arbeitete er dafür, schlug Brücken, kümmerte sich um Absprachen und Abstimmungen, gemeinsam mit der Deutschen Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft.

Auf diese Weise schuf Josef Zolk die ideale Wegzehrung für das deutschlandweite Raiffeisen-Jubiläum 2018, anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ wurde mit Josef Zolk zum vielzitierten Motto.

Wer Josef Zolk im Raiffeisenhaus in Flammersfeld traf, für den wurde Leben und Werk von Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Bürgermeister und Genossenschaftsgründer unmittelbar lebendig. So gewannen die vielen Besucherinnen und Besucher des Hauses Einblick in die Welt des 19. Jahrhunderts – und konnten zugleich, dank Josef Zolk, nachvollziehen, wie modern die genossenschaftliche Idee bis heute ist, wie sie weltweit für sozialen Zusammenhalt und Fortschritt sorgt.

Zugleich wusste Josef Zolk, welcher Atem nötig ist, um Dinge und Vorhaben zu realisieren: Als langjähriger stellvertretender Vorsitzender unserer Raiffeisen-Gesellschaft trieb er voran, voller Ideen und Impulse, engagiert und einfühlsam.

Sein Tod schmerzt uns. Wir werden uns Josef Zolk stets verbunden fühlen, sein Andenken mehren und uns immer an einen Mann erinnern, der mit seinem Wirken zum Vorbild wurde. Herzlichen Dank, Josef Zolk!