Gründung der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft

Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft wurde am 01. Juni 2012 im Raiffeisen-Begegnungszentrum in Weyerbusch gegründet – ein bemerkenswerter Tag für das deutsche Genossenschaftswesen. Die großartige Idee Raiffeisens hat es verdient, weiter gefördert und immer wieder neu entdeckt zu werden, so die Überzeugung der Gründungsmitglieder.

Rund eine Milliarde Menschen sind weltweit genossenschaftlich organisiert, die Vereinten Nationen riefen 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften aus - ein guter Zeitpunkt für die Gründung der Raiffeisen-Gesellschaft.

Kräfte bündeln

Die Gründung der Raiffeisen-Gesellschaft geht neben der früheren WGZ BANK (heute: DZ BANK AG) auf die Initiative der Westerwald Bank, der Verbandsgemeinde Flammersfeld und der Heimatfreunde im Hammer Land e. V. zurück. Letztere sind alle Träger der Raiffeisen-Gedenkstätten, deren Erhaltung sich die Gesellschaft insbesondere verschrieben hat.

Laut Satzung widmet sich die Gesellschaft der „Pflege und Würdigung des Lebenswerkes von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und seines in Schriften und Reden überkommenen geistigen Erbes“, der „Förderung des darauf beruhenden Genossenschaftsgedankens in Deutschland” sowie der Auseinandersetzung mit dem Genossenschaftswesen.

Dazu dienen wissenschaftliche Vortragsveranstaltungen, Konferenzen und Workshops sowie regelmäßige Veröffentlichungen – das alles auch in Zusammenarbeit mit den bestehenden Einrichtungen des Genossenschaftswesens. Zur Unterstützung der inhaltlichen Arbeit beruft der Vorstand ein bis zu zwölfköpfiges Kuratorium.