Raiffeisen Gesellschaft

Deutsches Raiffeisenmuseum Hamm

Beginnend mit seiner Geburtsurkunde, Dokumenten zu seiner Ausbildung, zahlreichen Schriftstücken und Protokollen von seinen verschiedenen Bürgermeisterstellen und natürlich auch aus der Gründerzeit der Genossenschaften, ist im Deutschen Raiffeisenmuseum auch die Original-Totenmaske, die unmittelbar nach Raiffeisens Abbleben angefertigt wurde.

In einem eigenen Raum sind Bücher und Schriftstücke, Bilder und kleine Geschenke von Besuchern aus vielen Ländern dieser Erde ausgestellt. Diese zeugen von den heute weltumspannenden Auswirkungen seiner damaligen Arbeit.

Besuchern stehen 30 Audio-Guides in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Japanisch zur Verfügung, die die Gäste durch das Museum begleiten. Für eilige Besucher ist ein virtueller Rundgang, ebenfalls in diesen Sprachen, durch das Haus möglich.
Im ausgebauten Dachgeschoss des Museums ist eine Puppenstuben-Sammlung, die in Art und Umfang einmalig ist, zu sehen. Auch hier lohnt sich ein Besuch.

Kontaktdaten:
Heimatfreunde im Hammer Land e.V.
W. Ebisch, Hamm

Telefon: 02682 3431
E-Mail: deutsches-raiffeisenmuseum@t-online.de
www.deutsches-raiffeisenmuseum.de


F. W. Raiffeisen

  • "Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele..."

  • "Man nennt die Vereine nach meinem Namen.
    Ich habe dieselben indes nicht erfunden.
    Der erste Verein war ein Kind unserer Zeit, aus der Not geboren.
    Ich habe nur die Patenstelle dabei übernommen"

  • "Nach meiner festen Überzeugung gibt es nur ein Mittel,
    die sozialen und besonders auch wirtschaftlichen Zustände zu verbessern,
    nämlich die christlichen Prinzipien in freien Genossenschaften zur Geltung zu bringen"

  • "Es bildete sich hiernach immer fester der Entschluss aus, für die Vereine…
    eine eigene Bank ins Leben zu rufen, …um die aus dem Bankverkehr entspringenden
    Vorteile den Vereinen selbst zuzuwenden und für diese die ganze Einrichtung so zu treffen,
    dass sie den Bedürfnissen derselben entsprich"

  • "Ich konnte mich von der Idee nur ungern trennen,
    daß solche Vereine nicht auf Eigennutz,
    sondern auf Christenpflicht und Nächstenliebe gegründet werden und fortbestehen müßten.
    Gegen den hochachtbaren, auf dem Gebiete der Volkswirtschaft so sehr verdienten Herrn Schulze-Delitzsch
    hatte ich diese Idee in einem Briefwechsel sehr warm verteidigt;
    nach den gemachten Erfahrungen muß ich demselben indes auf das vollständigste darin Recht geben,
    daß derartige Vereine nur dann lebensfähig sind und bestehen können,
    wenn sie auf die unbedingte Selbsthilfe gegründet,
    d. h. nur aus solchen Personen gebildet sind, welche der Hilfe persönlich bedürfen."